Puros Canyon – Hoanib – Sesfontein

 

Die Straße von Opuwo nach Puros ist streckenweise eher Off- denn Gravelroad. Unterwegs sehen wir, wie sich ein Martial Eagle, ein Kampfadler, über ein Lamm hermacht. Wir haben beobachtet, wie er keine 5 m von uns entfernt das noch zappelnde Tier niederstreckt. Das war wohl die spektakulärste Beobachtung auf der ganzen Tour.

Kurz vor Puros tut sich eine unendliche Sandebene auf, durchschnitten von einem ca. 200 m breiten trockenen Flussbett. Die Hütten der Einheimischen sind weitläufig verteilt und es gibt keine Straßen. Die Campstie des Dorfes in naturbelassen wild und ohne Einzäunung, wunderschön. Wir sind die Einzigen auf dem Platz. Überall Hinweisschilder, dass man den wilden Tieren respektvoll begegnen soll. Morgens um 4:30 ziehen tatsächlich Elefanten an uns vorbei. Beim Frühstück ziehen wir uns in den „kleinen Elefanten“ zurück, weil ein mächtiger „großer Elefant“, ein Bulle, auf uns zukommt. Mit etwas Abstand folgen die Elefantenkuh und ein „kleiner Elefant“. Wir sind beeindruckt, zu tiefst beeindruckt.

Dann der Puros-Canyon:

Bereits die Anfahrt ist total offroad, durch ein weitläufiges Tal, auf Sandpiste, und unglaublich schön. Der Puros-Canyon ist um diese Jahreszeit auch ein trockenes Flussbett, das wir durchfahren. Es tun sich aber dann doch immer größere Wasserbecken auf. Teilweise ist es richtig grün um uns herum. Dann geht es sehr abwechslungsreich durch Sand, über Geröllfelder und immer wieder durch Wasser. Im Canyon wird das Gelände noch unwegsamer. Unserem Bremach gefällt es (Reinhard auch), Hier kann er zeigen, was er kann (Reinhard auch).

Sesfontain – Hoanib

In Sesfontain stehen wir auf der privaten Campsite von Limbie (Zebra-Campsite), einem Local. Sehr basic, aber er ist bemüht, den Platz mit einfachsten Mitteln liebevoll zu gestalten.

Die Fahrt zum Hoanib verlangt dem Bremach wieder alles ab und macht Laune. Den Hoanib-Elefanten begegnen wir leider nicht. Dafür ihren noch frischen Hinterlassenschaften.

12. Februar 2017 monika NAM No Comments