Namib-Naukluf-Nationalpark

Von Swakopmund, welches uns nicht wirklich gut gefalllen hat, obwohl es im Ocean Celler die besten Austern auf der ganzen Welt gibt, und obwohl demnächst HEINO, ja HEINO aufreten wird, fahren wir über Walvis Bay durch den Namib Naukluf Nationalpark gen Westen. Eine gigantische Wüstenlandschaft. Aus unserem Laienverständnis heraus auf den ersten Blick ein NICHTS, auf den zweiten Blick eine Landschaft unendlicher Schönheit. Eben weil sie so reduziert ist. Die Farben von Sand, Gestein und Himmel erscheinen so sanft, so geschmeidig, so lieblich. Der Vogelfederberg bietet da eine attraktive Fotokulisse, samt „kleinem Elefanten“. Weiter im Westen überqueren wir den Kuiseb Canyon auf einer Passtraße, welche allerdings erst in die Tiefe führt, und dann in die Höhe. Gleiches gilt für den Guab-Pass, weiter im Süden, am Rande des Nationalparkes. Auch hier sieht das Auge nur Stein, Fels, Trockenflussbett, Schlucht/Canyon. Die Oryx-Antilopen haben sich an diese Umgebung angepasst. Wir landen im „Rostock-Ritz“, einer mal wieder wunderbar an einem spektakulären Ort errichteten Lodge mit Campsite, im Nirgendwo, kurz nach dem „Tropic of Capricorn“. Das ist der Breitengrad/Wendekreis, welcher die Tropen auf der südlichen Halbkugel begrenzt, 2609 km südlich des Äquators.

 

7. März 2017 monika NAM No Comments