Mkuze und Ithala NP

Unser Besuch in Mosambik war einmal mehr von sehr kurzer Dauer. Es regnet in Strömen. So beschließen wir, uns in Richtung Drakensberge aufzumachen. Freundliche Grenzbeamte, das muss auch mal gesagt werden, stempeln unser Carnet für die Ausreise aus der Südafrikansichen Zollunion, freundliche Grenzbeamte stempeln bei der Einreise nach Mosabmik – und retour. Alles läuft problemlos.

Auf dem Weg zu den Drakensbergen schauen wir uns zwei weitere Parks an. Diese gehören NICHT zu den SAN-Parks – muss man wissen (iMfolozi, Wetland und iSimangalosi auch nicht!).

Der Mkuze NP liegt südlich von Eswatini im Zulu-Land. Wir erreichen ihn auf abenteuerlichen Wegen, meist gravel road. Kleinbauern bewirtschaften das fruchtbare Land. Gefühlt alle 2 km ist eine Primary school, VIELE Kinder sind auf dem Weg nach Hause, zu Fuß. Die jungen Erwachsenen sitzen am Wegesrand, hören Musik… Es gibt hier keine Industrie, keine Arbeitsplätze, keine Zukunft?! Wir verstehen immer besser, weshalb es die jungen Menschen nach Johannesburg, Durban, Port Elisabeth und Kapstadt zieht, auch wenn ihre Lebensbedingungen dort in den Townships sehr basic sind, um es vornehm auszudrücken.

Das Dach der Parkverwaltung neu eingedeckt. Es gibt angeblich nur noch wenige Betriebe, welche die Kunst der Reet-Bedachung beherrschen.

Der Park ist klein und fein. Giraffen, Wildebeests, Impalas, und Vögel… Der Pelikan flog Uli direkt vor die Kamera.

Ithala NP

Der Weg vom Mkuze NP zum Ithala NP wird nach 2 Tagen Dauerregen zur Schlammfahrt. Der „kleine Elefant“ kann sich nicht mehr auf dem matschig schlüpfrigen Mud-Road halten und rutscht in den Graben.

Sandbleche raus, Luft aus den Reifen raus, Reifen freischaufeln, Uli als „Schwergewicht“ aufs Beifahrertrittbrett, drei Einheimische, welche ohne zu zögern anhielten und ihre Hilfe anboten!, die Fotografin in Position gestellt… Beim dritten Anlauf schaffen wir es. Danach haben wir uns ein Vollbad verdient, der Bremach und wir.

… wenig Wild-Life, dafür „Wohnen und Ausruhen im Apartment“ ausnahmsweise. Nach den Strapazen:)