Lesotho – Malealea Lodge

Willkommen im Paradies: Das Erste, was uns in Lesotho sehr angenehm auffällt, ist die Freundlichkeit der Menschen. Die Basotho sind überall, in größeren Ortschaften sowieso, aber auch in den abgelegensten Bergregionen. Sie sind begeistert, wenn wir sie ansprechen und flippen geradezu aus, wenn wir ihnen den Bremach zeigen. Das Zweite sind die Straßen, die in den letzten Jahren von den Chinesen finanziert und gebaut wurden. Dafür haben sie die Schürfrechte für Gold erhalten. Tar-Roads bis in die hintersten Ecken, die allerdings kaum befahren werden, weil es eben wenige Fahrzeuge gibt. Trotzdem ist Vorsicht beim Fahren angebracht, weil hinter jeder kurve Basotho-Hirten auf Pferden oder Eseln unterwegs sein können oder ihre Schafherden vor sich her treiben.

So freundlich die Menschen sind, so umwerfend ist die Landschaft. Wir bewegen uns ständig auf 2000 bis 3000 m Höhe. Berge, Berge, Berge, und Pässe, Pässe, Pässe, von einem Paradies ins nächste.

Malealea itself ist eine Lodge in einer örtlichen Community. Die ganze Community lebt mehr oder weniger von dieser Lodge, dem einzigen Arbeitgeber in diesem Tal.  Köchin, Rock-Painting-Guide, Mangager, Horse-Trecking-Guide, Pferdeflüsterer, Service and Roomcleaning, Entertaining mit traditional instruments… Es macht den Anschein, als ob für jeden etwas dabei wäre, womit er ein paar Loti zum Lebensunterhalt verdienen kann.

24. Juni 2017 monika LES No Comments