Epupa-Falls – Cunene-River

Wir reisen  ganz in den Norden von Namibia an die Grenze zu Angola. Der Cunene-River stürzt sich bei Omukzeze in die Tiefe – das sind die Epupa-Falls. Sehr vereinzelt treffen wir auf weitere Himba-Dörfer. Die Kinder kommen an den Straßenrand gerannt, wenn sie unseren „kleinen Elefanten“ hören, der lärmt wie ein großer LKW. Am Cunene lärmt der Wasserfall, ohrenbetäubend, ohne Stillstand. Im Wasserfall stehen mächtige Baobab-Bäume, direkt an der Absturzkante, einfach spektakulär. Am nächsten Tag führt uns eine Straße über viele Kilometer am Cunene entlang, gesäumt von einer Palmenallee (ein Traum) nach Westen, bis Okuware. Die Strecke ist relativ gut zu befahren. Dann geht es zurück nach Opuwo. Viele Kilometer auf schrecklichen Holperpisten, unpaved, wie übrigens fast alle Straßen in Namibia, durch kaum bevölkertes Land. Wir verstehen nun, warum die Himbas keine Vorräte halten können. Es gibt keinen Strom dort, keine Einkaufmöglichkeiten. Sie fahren einmal im Monat mit dem Sammeltaxi nach Opuwo und kaufen dort ein: Maismehl, Reis, Öl. Alles andere würde verderben. Manchmal wird ein Schaf oder eine Ziege geschlachtet.